 |
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
H.W.
Anmeldedatum: 02.07.2008 Beiträge: 7
|
Verfasst am: 05.10.2008, 12:01 Titel: "Aktienfonds sind zu riskant..will man uns glaubend mac |
|
|
Liebe Leser: hier nun eine weitere Aussage, die Versicherungsvertreter einem glauben machen wollen...Aussage:
"Viele Sparer haben mit Aktienfonds schon viel Geld verloren. Deshalb soll erst in Aktienfonds investiert werden, wenn schon drei Lebens-/Rentenversicherungen als sichere Altersvorsorge abgeschlossen worden sind. Die gesunde Mischung macht's!"
Das pauschalierte Argument mit dem "Geld verlieren" werdet Ihr immer wieder zu hören bekommen. Dazu muss man ganz deutlich betonen, dass Aktienfonds keineswegs gleich Aktiensfonds ist.
Tatsächlich ist es so, das von über 7.000 zugelassenen Fonds weniger als 1% für die private Altersabsicherung geeignet sind. Und dies sind alles ausschließlich internationale, konservative Aktienfonds. Bei diesen Spitzenfonds gab es langfristig noch nie Verluste - im Gegenteil.
Die Renditen waren immer wesentlich höher als z.B. bei jeder Kapitallebensversicherung. Deutsche Banken und Versicherungen kaufen selbst diese renditestarken Fonds, preisen aber ihren Kunden am Schalter die hauseigenen Produkte (Deka, UnionInvestment, dit etc.) als sicherer und attraktiver an.
Übrigens: Internationale, konservative Aktienfonds von Auslandsgesellschaften (Fidelity, Templeton, Nordea usw.) sind die renditestärksten, da sie im Gegensatz zu den deutschen nicht mit Banken oder Versicherungen verflochten sind und so unabhängig agieren können
Zur Aussage "Die gesunde Mischungs macht#s": Diese Aussage ist ein äußerst geschickt formuliertes Verkaufsargument, um Euch als fondsinteressierten Kunden doch noch eine Kapitalversicherung oder auch einen Bausparvertrag zu verkaufen. Die Formulierung "gsunde Mischung" richtet sich nicht gegen Fonds und ist ganz und gar bewusst so gewählt. Sie kostet Euch aber als Kunde ein Vermögen.
Aus welchem Grund sollte jedoch eine Altersvorsorge, welche Schutz vor Veruntreuung, langfristig überdurchschnittliche Renditen, Schutz bei Insolvenz, Schutz bei Geldentwertung/Inflation und ständige Verfügbarkeit des Kapitals bietet, mit schlechteren Produkten, welche keine dieser Kriterien beinhalten, vermischt werden.
Ein Superprodukt dafür ist ...Lieber H.W. vielen Dank für Deine vielen interssanten Beiträge...aber Deinen Werbelink mußten wir leider entfernen. Gruß ADMIN
Noch ein schönes Wochenende
H.W.
Zuletzt bearbeitet von H.W. am 12.10.2008, 22:13, insgesamt 2-mal bearbeitet |
|
| Nach oben |
|
 |
Mandy
Anmeldedatum: 05.10.2008 Beiträge: 1 Wohnort: Schwerin
|
Verfasst am: 05.10.2008, 17:49 Titel: |
|
|
Hallo an Alle, bin heute das erste Mal auf dieses Forum gestossen und kann vielleicht auch einen kleinen Beitrag leisten:
Ich war vor einiger Zeit mit einem Finanzerxperten vom DIWVA-Institut bei einem Beratungsgespräch bei meiner VolksBank. Mein "Fach"-Begleiter stellte sich zuerst unwissend und outete sich erst durch seine gezielten Fragen, dass er Finanzexperte ist. Der nette Bänker bot uns gerade eine neue "Mitgliederrente" an. Natürlich handelte es sich hierbei um eine private Rentenversicherung.
Auf das Thema "Aktienfonds" angesprochen meinter er, dass er diese natürlich auch anbieten könne, sie aber für die Altersabsicherung bzw. Versorgungslücke äußerst riskant wären und er den Kunden deshalb davon abrate. Daraufhin fragte mein Begleiter, wie sich denn eine Summe von 10.000,00 € über 10 Jahre in einem internationalen, konservativen Aktienfonds entwickelt hätte - Und zwar vom August 1998 bis August 2008, also über den Tiefstpunkt 11.Sept. und gerade jetzt, also über zwei der schwersten "Crashs" der Börsengeschichte. Er antwortete:
Na ja..ich weiß diese Daten nicht auswendig...es könnte natürlich auch durchaus sein, dass Sie Ihr Geld nicht komplett verloren hätten."
Genial! - Er hatte nichts falsches gesagt, und mir (als Kundin) dennoch suggeriert, dass ich mit internationalen, konservativen Aktiensfonds im 10-Jahresbereich stärkste Verluste verzeichnen könne. Diese "Verluste" sehen in Wirklichkeit ganz anders aus:
-Templeton Growth Fund + 100,05 % also durchschnittl. 10% pro Jahr
-Fidelity European Growth Fund + 173,4 % also durchschnittl. 17 % pro Jahr, seit Auflage 1990 = 564,5% durschnittl. 31,3% pro jahr
Soviel zu Thema Anlageberatung durch Banken.
Schönen Sonntagabend noch
Gruss Mandy |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|