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bernd
Anmeldedatum: 11.07.2008 Beiträge: 4 Wohnort: Goslar
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Verfasst am: 05.09.2008, 21:14 Titel: Kosten für Riesterversicherungen zehren die Zulagen auf |
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Hallöchen,
mit den staatlichen Zulagen, Kapitalerhaltsgarantien und weiteren speziellen Regelungen sollte die Riesterrente eigentlich attraktiver sein als andere private Vorsorgeformen. Jetzt hat sich aber bei der täglichen Beraterpraxis der Verbraucherzentralen rausgestellt: Die Kosten für Riesterversicherungen zehren teilweise die Zulagen auf.
11 Millionen Riester Sparer – das sind die jüngsten Abschlusszahlen. Das heißt, der Staat subventioniert Riester Sparer mit mindestens 1,7 Milliarden Euro für dieses Jahr, Kinderzulagen und Steuererstattungen noch nicht berücksichtigt. „Die Zulagen kommen in der Masse nicht der Altersvorsorge zugute“, sagt ein Finanzexperte der Verbraucherzentrale. Das erkennen zunehmend mehr Riester Sparer, wenn sie die jährlichen Standmitteilungen ihrer Versicherungsverträge lesen. Beispiele zeigen: die Kosten eine Versicherung können über die gesamte Laufzeit leicht das Dreifache der gesamten Förderung inklusive der Steuervorteile aufzehren. Man kann aber frühzeitig mit einem Anbieterwechsel die Weichen wieder richtigstellen will.
Viel zu oft werden falsche Produkte empfohlen. Die Berater bei Banken und Versicherungen verkaufen nicht das, was zur Situation des Sparers passt, sondern das, was die meiste Provision bringt...und das sind nun mal Versicherungsverträge. Dabei wären Fondssparpläne lukrativer und kostengünstiger. Also raus aus diesen Versicherungen.
Sage alles nicht ich sondern die Verbraucherzentralen...und die sollten es eigentlich wissen.
Schönes Wo'ende Bernd |
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WeFa
Anmeldedatum: 20.06.2008 Beiträge: 4 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 10.09.2008, 10:06 Titel: |
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Es ist doch immer wieder das Gleiche, die Provisionen fressen die Rendite, der Staat holt sich Zuschüsse am Ende durch Steuern zurück und gespart wird für´s Sozialamt, siehe Beitrag Monitor. Das nenn ich doch mal einen gerechten Sozialstaat..  |
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bea
Anmeldedatum: 19.06.2008 Beiträge: 4 Wohnort: Bad Oldesloe
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Verfasst am: 16.09.2008, 20:09 Titel: |
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Hallöchen liebes Forum,
...es ist doch mit den Kosten bei den Versicherern immer wieder das Gleiche...die Kosten sind nicht vergleichbar
Auch die Anbieter von Riester-Rentenversicherungen müssen ihre Kunden nämlich seit dem 1. Juli über die Abschlusskosten aufklären. Besser vergleichbar sind die Produkte deswegen noch lange nicht, so eine Studie der Universität Leipzig.
Einige Versicherer geben zum Beispiel die Abschlusskosten als Gesamtsumme an, andere dagegen rechnen diese auf monatliche Zahlungen um. Wer riestern will, sollte generell nicht nur auf die Kosten schauen,sinnvoller ist dann schon der Vergleich der ausgewiesenen Mindestgarantie-Renten.
Aber auch diese Angabe ist mit Vorsicht zu genießen. Während einige Versicherer zur Berechnung der garantierten Rente nur die Beitrags-zahlungen und den Garantiezins zugrunde legen, beziehen andere die staatlichen Zulagen ein. Deren Höhe legt jedoch der Gesetzgeber fest. Zudem können die Anbieter nicht garantieren, ob ein Riester-Sparer die Zulagen wirklich beantragt – rund ein Drittel versäumen dies derzeit. Freut sich der Staat, dass er die Kohle nicht raustuen muss. Darauf setzt ja u.a. auch dies System, weil genau einkalkuliert wurde, dass viele, weil zu kompliziert, den Antrag garnicht ausfüllen. Und den Vermittler interessiert das nicht, denn der hat seine Prov. bereits, oder frag' doch mal den Bank-berater der Dir so'ne Versicherung angedreht hat ob er Dir auch jedes Jahr beim ausfüllen der Formulare hilft.
Also meine Erfahrung ...wenn überhaupt Riester, dann nur als Fondsspar-plan, da habe ich wenigstens 2 x im Jahr einen Kontoauszug und die Kosten stehen von vornherein fest.
So das war's zu diesem Thema von meiner Seite.
LG Bea |
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bernd
Anmeldedatum: 11.07.2008 Beiträge: 4 Wohnort: Goslar
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Verfasst am: 12.10.2008, 20:14 Titel: |
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Guten Abend,
zu dem Thema hier noch ein Artikel aus der taz.
"Die undurchsichtige Riester-Rente
Für Riester-Verträge zahlen viele Verbraucher zu hohe Nebenkosten. Aus Unwissenheit. Doch die Bundesregierung will an der Beratung durch Banken nichts ändern.Fast zwölf Millionen Bundesbürger haben einen Riester-Vertrag abgeschlossen, der aus Steuermitteln gefördert wird. Oftmals jedoch handelt es sich dabei um Verträge mit hohen Nebenkosten und Provisionen, die ihnen von ihrer Hausbank aus deren Eigeninteresse empfohlen wurden. “Die Leute schließen den Vertrag beim Berater der Bank ihres Vertrauens ab”, sagt Finanzexperte Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. “Die günstigen Produkte werden schlicht nicht empfohlen.”
Es dränge sich der Verdacht auf, dass die staatlichen Zulagen “nichts anderes als eine milliardenschwere Subvention für Banken, Versicherer und Fondsgesellschaften darstellen”, heißt es auch in einer kleinen Anfrage der Linken im Bundestag, die der taz vorliegt.
“An die 90 Prozent der Bürger” hätten keinen günstigen Vertrag entsprechend den Finanztest-Empfehlungen, sagt Nauhauser.
Die Geldanlage zu wechseln, wird Verbrauchern durch dann anfallende hohe Verluste fast unmöglich gemacht."
Quelle: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-undurchsichtige-riester-rente/
Gruss Bernd |
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