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Riestervertrag, lohnt sich das?

 
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josie



Anmeldedatum: 23.06.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Bargteheide

BeitragVerfasst am: 23.06.2008, 19:41    Titel: Riestervertrag, lohnt sich das?

Hallo an's Forum,
ich möchte hier einmal Fragen ob mir jemand objektiv etwas zu dem Thema Riesterrente sagen kann. Ich hab vonVersicherungsvertretern und Bankberater jetzt so viel unterschiedliches gehört. Ich bin 26 Jahre alt, noch in der Ausbildung und habe eine kleine Tochter im Alter von 3 Jahren. Im Mpment habe ich natürlich auch nur mein kleines "Lehrlingsgehalt". Wer kennt sich aus ?

Gruss an Alle
Josie
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martinkraft



Anmeldedatum: 22.06.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 24.06.2008, 09:45    Titel:

Hallo Josie, Die Riesterverträge sind ansich nicht schlecht, du solltest das aber nicht in Form einer Versicherung abschließen da es genau wie bei einer Kapitallebensversicherung nur sinnlos Geld kostet und kaum was bringt. Die Versicherungen ziehen dir sehr viel Kosten ab und keiner kann nachvollziehen wie hoch die eigentlich sind! Außerdem hast du das Problem das die Versicherung sogar Geld von den Staatlichen Förderungen einbehält.
Damit will ich dir Sagen das du auf keinen fall eine Riesterrente bei einer Bank oder einer Versicherung abschließen solltest sondern dir einen Spezialisten zu Rate ziehen musst! ich kann dir gerne ein Telefon Nr. per E-Mail zusenden. da solltest du mal anrufen und dich da beraten lassen! Evtl. ist ein Riester vertrag auch gar nicht das richtige für dich! Ruf da mal an und frag mal nach.
Banken und Versicherungen verkaufen Pauschal immer Riesterverträge weil es dafür hohe Provisionen gibt. Es ist aber nicht für jeden sinnvoll!
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josie



Anmeldedatum: 23.06.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Bargteheide

BeitragVerfasst am: 25.06.2008, 18:25    Titel:

Hallo Martin, danke erst mal für die Info. Hilft mir aber auch nicht so richtig weiter. Das Banken und Versicherungen einem nur etwas verkaufen wollen habe ich auch schon gemerkt. Wer weiß genaueres zum thema Riester ?

Gruss Josie
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H.W.



Anmeldedatum: 02.07.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 02.07.2008, 22:53    Titel:

Hallo Josie und alle anderen Forumsmitglieder,
zunächst einmal kurz zu meiner Person: Man Name ist Hans Werner(daher H.W.) bin 62 Jahre alte, gelernter Bänker im Ruhestand. Mit Zahlen kenne ich mich also ein wenig aus. Ob Riester gut ist oder nicht muss man sehr differenziert betrachten, da es immer auf die entsprechende Person, Alter, Familiengröße und Einkommen ankommt. Zunächst ist es aber schon sehr erstaunlich zu beobachten, das zum überwiegenden Teil die sogenannten "Berater", egal ob von Banken oder Versicherungen, dem Kunden nicht einmal die 3 Sparmöglichkeiten, nämlich Banksparplan, Fondssparplan oder Riesterversicherung vorstellem, sondern immer nur Letzteres VERSICHERUNG....warum? Sie bringt die meiste Provision. Die Deutsche Bank z.B. verkauft lieber die Riesterversicherung des Deutschen Herold als den hauseigenen Banksparplan...weil es mehr Provision gibt. Die Vermittler der Drei-Buchstaben-Vereine (AW.,DV..,OV. und wie sie alle sonst noch heißen) könnten ihren Kunden die wesentlich lukrativeren Fondssparpläne anbieten...tun Sie aber nicht, weil Fondsgesellschaften sehr geringe Provisionen bezahlen, oftmals auch nur ratierlich, d.h. auf mehrere Jahre verteilt und bei der Versicherung braucht der Vermittler eben nur einen "Schein" abliefern und erhält in der regel sofort die gesamte Prov. Leider sind die Kosten der Versicherungsanbieter so hoch (was aber kein Vermittler erzählt), das monatlich schon mal 20-30% dafür draufgehen. Bitte nicht blenden lassen von den sog. Fondspolicen, die mögen zwar etwas lukrativer sein als die reine Versicherungsform, trotzdem werden aber auch hier ersteinmal monatlich die 20-30 Kosten an die Versicherung abgezweigt und nur der Rest wird in den Fonds investiert.
Alles in Allem ist dem reinen Fondsparplan der absolute Vorrang einzuräumen ... und keine Angst wegen Kursschwankungen an der Börse etc. Jeder Anbieter muß nach §1 AltZerG (Altersvorsorgezertifizierungsgesetz) garantieren, dass bei Auszahlungsbeginn das eingezahlte Kapital plus staatlicher Zulagen vorhanden ist.
Wer schon einen Versicherungsvertrag hat dem empfehle ich eine Überprüfung bei www.lv-check.com
Vielleicht konnte ich ein bißchen Licht in's Dunkel bringen. Wer mehr wissen möchte kann mir eine Nachricht hinterlassen oder eine e-mail schicken.
Gruss H.W.

Interessantes findet Ihr auch bei www.foxteam.info
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jens



Anmeldedatum: 24.07.2008
Beiträge: 1
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24.07.2008, 22:41    Titel:

Durch die öffentlich meist positiv dargestellte Riester Rente, wollten auch wir uns beraten lassen. Ich bat daher den Versicherungsvertreter, uns ein Angebot zu unterbreiten. (Wir, je 40 Jahre und ein Kind)
Das Angebot machte mich stutzig und ich begann zu rechnen. Die im Modellangebot veranschlagten 5,1% kamen in Bezug auf die garantierte Rentenzahlung vorne und hinten nicht hin. Auf schriftliche Anfrage bei der Versicherung schrieb man mir zurück, dass ein Teil des Fehlbetrages auf die Kosten für Verwaltung etc. entfallen würden. Nach einer Ansparphase von 28 Jahren schmälerte sich das Kapital von rund 65.000€ auf 59.000€.
So weit so gut. Der Zinssatz betrug auf diese Weise 0,6% weniger, womit ich hätte leben können angesichts der staatlichen Förderung.
Der für mich jedoch unverständlichste Punkt besteht in der von der Versicherung veranschlagten exorbitanten Lebenserwartung. Sie geht bei meiner Frau von 99 Jahren aus. Das Bundesamt für Statistik berechnet jedoch nur 89 Jahre. Sie können sich ausmalen, was diese Differenz bei einer Rentenzahlung für die Rendite bedeutet. Diesen Punkt finde ich im Gegensatz zu einer normalen Kapitallebensversicherung deshalb so heikel, da das angesparte Riesterkapital nach der Ansparphase maximal zu 1/3 ausgezahlt werden kann. Mein Verdacht besteht darin, dass die Versicherungen bei der Riesterrente aus der zwangsweise Verrentung des angesparten Kapitals aufgrund völlig überhöhter Lebenserwartungen einen riesigen Gewinn ziehen.
Ich würde Sie bitten, die durchweg positive Einschätzung der Riesterprodukte im Hinblick auf die Rechenmethodik der Versicherer einmal zu überprüfen. M. E. versickert der größte Teil der staatlichen Zulagen in einer extrem positiv gestalteten Lebenserwartung der Versicherer.

Laughing Laughing Laughing
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peter



Anmeldedatum: 04.08.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 04.08.2008, 17:59    Titel:

Hallo,
die Kalkulation der Riester-Versicherungsprodukte ist ein Skandal. Dies kam deutlich aus dem Bericht des Magzins Monitor heraus.

Als Versicherungsmakler für Familien empfehle ich JEDER FAMILIE:

RAUS AUS RIESTER-RENTENVERSICHERUNGEN.

Mit freundlichen Grüßen
Peter
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Gerd



Anmeldedatum: 30.06.2008
Beiträge: 3
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12.08.2008, 14:39    Titel: Unvollständig, verwirrend und fehlerhaft !!

Hallo an Alle,
bei Finanztest gab es folgendes zu lesen:

Die jährlichen Riester-Informationen sollen Sparern Aufschluss über den Stand ihres Altersvorsorgevertrags geben. Doch oft sind die Mitteilungen unvollständig, verwirrend oder sogar fehlerhaft. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest in ihrer August-Ausgabe. 18 Exclamation von 28 getesteten Mitteilungen waren „mangelhaft“ oder „ausreichend“, keine einzige erhielt ein „gutes“ Urteil. Shocked Shocked

Die schlechte Information kann die Kunden Geld kosten, z.B. wenn sie sich dadurch Förderbeiträge entgehen lassen. Anhand der Mitteilung sollte der Sparer nachvollziehen können, wie sich das angesparte Vermögen ent-wickelt hat, welche Beiträge wie angelegt und welche Kosten abgezogen wurden. Mit Anfangs- und Endbestand sollten alle Posten so aufbereitet werden, dass sie rechnerisch nachvollzogen werden können.

Vor allem bei den Versicherungen Exclamation Exclamation liegt vieles im Argen. Nur wenige weisen z.B. alle Kosten so aus, dass der Kunde weiß, woran er ist.

....und damit soll man nun seine Altersversorgung selber in die Hand nehmen......so ein Besch...!

Schönen Tag noch von Gerd
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peter



Anmeldedatum: 04.08.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 21:14    Titel: ..noch mehr über "Riestern"

Hallöchen an Alle,
es ist mit den Versicherungprodukten immer das gleiche , also auch bei Riesterversicherungen.
Wer eine Lebensversicherung abschließt und vorzeitig kündigt, wundert sich nicht schlecht darüber, dass trotz hoher monatlicher Zahlungen gerade in den Anfangsjahren nicht viel übrig bleibt. Dafür hat der Versicherungs-vertreter oder auch der Bankberater -Banken u. Sparkassen haben Riesterversicherungen mittlerweile auch als schöne Provisionsquelle entdeckt -aber ordentlich kassiert. Will jemand 35 Jahre lang 200 Euro im Monat in eine RiesterRentenversicherung zahlen, bekommt der Vermittler leicht 4.000 Euro für Beratung und Verkauf. (Könnt Ihr auch in der Juli-Ausgabe von Finanztest lesen). Bisher erfuhr man als Kunde nichts über diese Kosten.
Was viele vielleicht nicht wissen ist das ja seit 1. Juli anders. Die seitdem geltende Verordnung über Informationspflichten in Versicherungsverträgen besagt, dass offengelegt werden muss, wie hoch die Abschluss- und Vertriebskosten sind. Gerade bei lange laufenden Verträgen sind transparente Kosten besonders wichtig. Ein Musterkunde, der 25 Jahre lang 6.000 Euro jährlich in eine RiesterRentenversicherung einzahlen möchte, zahlt auch bei guten Anbietern laut Finanztest beispielsweise rund 4.800 Euro Abschluss- und Vertriebskosten plus jährlich 201 Euro für die Verwaltung. Bei einem anderen Anbieter fallen nur für Abschluss und Vertrieb bei gleichen Bedingungen 16.700 Euro an.. Diese Kosten muß der Vertreter übrigens nicht erst auf Euer Nachfragen nennen, sondern in jedem Fall von sich aus....und darum kommt bei Versicherungsprodukten nichts raus. Wenn man etwas versichern will geht man zu einer Versicherung ...aber Geld sparen tut man anders. Wenn die Deutschen doch endlich mal begreifen würden, das man versichern und "Geld sparen" trennen muss.
Bitte nicht persönlich nehmen Wink aber immerhin gibt es in Deutschland ca. 110 Millionen Stück kapitalbildende Lebensversicherungen, d.h. jeder Haushalt hat im Durchschnitt 2,4 Stück - 90 % davon gehören sofort gekündigt.
Schönen Abend noch


Zuletzt bearbeitet von peter am 25.09.2008, 16:48, insgesamt einmal bearbeitet
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bea



Anmeldedatum: 19.06.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Bad Oldesloe

BeitragVerfasst am: 05.09.2008, 21:48    Titel:

Hi guckt euch das mal an, dann wisst Ihr bescheid

http://de.youtube.com/watch?v=EVi_sKKAC_E&feature=related

Gruss Bea
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MarWi



Anmeldedatum: 12.10.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 12.10.2008, 18:53    Titel:

Hallo Forumuser,
Riester-Rente lohnt sich definitiv nicht.
Gespart, verzichtet und fleißig geriestet und dann holt sich einen Großteil der Staat. Besonders betroffen sind zukünftige Rentern, die im Alter auf Sozialhilfe angewiesen sind. Die staatliche Grundsicherung wird dann um den Betrag der angesparten Riester-Rente gekürzt. Hier der Link zu einem Bericht von Monitor. Insbesondere sind mal wieder wir Frauen besonders betroffen.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/552936

Liebe Grüsse von Maren
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Alex



Anmeldedatum: 15.07.2008
Beiträge: 3
Wohnort: Herford

BeitragVerfasst am: 08.12.2008, 13:53    Titel: Fast eine Million Riester-Renten gekündigt !

Das schrieb letzter Tage die BILD

Von den insgesamt 12 Millionen bisher abgeschlossenen Riester-Renten sind bis Ende 2007 fast eine Million Verträge wieder gekündigt worden. Die BILD-Zeitung nennt unter Berufung auf das Bundesarbeitsministerium die Zahl von 950.000 gekündigten Verträgen.

Darin seien jedoch Bank- und Fondssparpläne nicht enthalten. Deshalb kann die reale Zahl der gekündigten Riester-Renten noch höher liegen. Auch die Finanzaufsicht BaFin bestätigt ein steigendes Aufkommen von Beschwerden über die Riester-Rente. Im ersten Halbjahr 2008 seien bereits soviel Beschwerden eingegangen wie im gesamten Jahr 2007.

Die Finanzexpertin von Bündnis90/Die Grünen, Christine Scheel forderte gegenüber der Zeitung die Aufsichtsbehörden auf , genauer darauf zu achten, ob sich ein Vertrag wirklich lohnt.

Ich finde das Beschwerdeaufkommen sagt doch schon Alles !!

Gruss Euer Alex
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