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anschno
Anmeldedatum: 17.06.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: 17.06.2008, 22:56 Titel: Versprochen aber nicht gehalten |
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| Wir haben im Juli 2000 eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen und bei der Bank eine Tilgungsaussetzung bekommen. Mit der Schlusszahlung dieser KLV sollte dann das Darlehen getilgt werden. Im Antrag stand schriftlich, dass die Versicherung einen Wert von 294.865,00 DM (150.781,00 Euro) erreichen würde. Schon 2002 wurde uns mitgeteilt, dass die Schlusszahlung nur noch 135.412,98 Euro betrage. Dieses Jahr wurde uns nun geschrieben, die Schlusszahlung sei auf 69.746,81 Euro gesunken - also gerade einmal die Hälfte! Was sollen wir tun??? |
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bea
Anmeldedatum: 19.06.2008 Beiträge: 4 Wohnort: Bad Oldesloe
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Verfasst am: 19.06.2008, 23:30 Titel: Versprochen aber nicht gehalten |
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Diese Situation hatte ich auch, allerdings im Zusammenahng mit einem Bausparvertrag. Wir haben die Sparkasse gebeten eine Umstellung der Finanzierung in ein ganz normales Annuitätendarlehen vorzunehmen. Das wollten die Aber nicht -ginge angeblich nicht während der Zinsbindung- Haben uns dann professionelle Hilfe geholt. Dieser "Spezi" hat dann dem Vermittler Falschberatung nachgewiesen und jetzt sind wir raus
Adresse kann ich Dir gerne mailen
Gruss Bea |
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anschno
Anmeldedatum: 17.06.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: 20.06.2008, 16:59 Titel: |
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Hallo Bea, lieben Dank für die Adresse , habe schon einen Termin gemacht, und hoffe, dass meiner Familie geholfen werden kann. Werde mal berichten wie es gelaufen ist.
Gruss an alle hier
Anna |
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d.richter
Anmeldedatum: 16.06.2008 Beiträge: 1
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Verfasst am: 25.06.2008, 18:32 Titel: |
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Hallo Forum,
will hier auch mal eine kleine Anmerkung machen zum Thema Baufinanzierung mit dieser Tilgungsaussetzung. Ich habe gelesen, dass man den Vertreter, in solchen Fällen in die Haftung nehmen kann, denn der hätte rechtzeitig darauf aufmerksam machen müssen, dass die Auszahlung geringer ausfallen wird. Weil er alle Daten von der Versicherung bekommt, wußte er mit Sicherheit davon. Die Vertreter sagen einem bloss nichts, weil Sie natürlich keinen Storno haben wollen
Vielleicht hilft's ja
Der "Richter" |
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martinkraft
Anmeldedatum: 22.06.2008 Beiträge: 7
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Verfasst am: 28.06.2008, 11:50 Titel: |
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Hi hier ist mal wieder Martin,
bei den Baufinanzierungen gilt: Es ist durchaus sinnvoll die Tilgung auszuzsetzen und stattdessen Vermögen aufzubauen, aber bitte nur mit Sachwertanlagen - also weder igendwelche Lebensversicherungen noch Bausparverträge, denn das sind Geldwerte. Zur Erklärung
1. Das Eigenheim - Sachwert
Eine Immobilie ist wertstabil und unabhängig von der Währung !
2. Das Darlehen - Geldwert
Da Geld keinen Wert hat, sondern nur bewertet wird, unterliegt der Betrag des Darlehens den Einflüssen der schleichenden Inflation oder sogar der Hyperinflation oder Kollaps einer Währung.
3. Tilgung - ???
Tilgung eines Darlehens bedeutet dessen Rückführung. Dabei wird unterschieden, ob der Darlehensbetrag in monatlichen Teilbeträgen oder in einer oder mehreren größeren Summen gezahlt wird. Ist es also sinnvoll, die Tilgung auszusetzen und stadessen Vermögen mit Sachwertanlagen aufzubauen? Na klar doch, während Geldwerte durch die schleichende Inflation immer geringer werden, sind Sachwertanlagen wertstabil und werden duch die Inflation nicht wie die Geldwerte (Versicherungen, Bausparverträge) zerstört. Da ein Darlehen Geldwert ist, wird es durch die Inflation langsam zerstört, es verliert nach und nach an Kaufkraft. Über einen so langen Zeitraum von 20, 25 oder sogar 30 Jahren, wird dieser Effekt sich demnach sehr positiv auf den Geldbeutel auswirken.
Auf der Habenseite befinden sich dann neben dem wertstabilen Haus auch noch andere Anlagen, die sich gegen die Inflation behaupten konnten. Die Tilgung des Darlehens aus dem aufgebautem Vermögen ist dann ein Klacks und zum Schluss bleibt sogar noch ein ansehnlicher Rest übrig.
Die monatliche Tilgung eines Darlehens bedeutet nichts weiter, als die Rückführung eines negativen Geldwertes und ist somit inflationsmässig wenig sinnvoll.
Was bei Tilgungsaussetzung mit Lebensversicherungen oder Bausparverträgen passiert konnte man hier ja schon lesen. Wenn es geht versuchen mit der Bank zu verhandeln, das Tilgungsart (Produkt) gewechselt werden kann. Gute Hilfe bekommt man hier von dem Institut DIWVA = Deutsches Institut für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Vermögensanalysen. Die prüfen und bewerten Verträge kostenfrei und geben Tips und Infos. Kontakt diwva@foxteam.de oder www.foxteam.de
Schönes Wochenende
Martin |
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